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2006 -
Auslöser
- Erste Vermessungen und
Absteckungen für eine neue Hochspannungsleitung im
Reusstal.
- NOK verlangt
Dienstbarkeitsverträge (mit
Enteignungsandrohung).
- Start des Widerstands.
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2006-2007 -
Organisation
- Austausch unter
Betroffenen zeigt: niemand ist informiert.
- Gründung einer
Interessengemeinschaft.
- Ziel: Information,
Mitsprache, bessere Lösung.
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Mai 2007 - Start
Öffentlichkeitsarbeit
- Durchführung eines
Infoanlasses für die Bevölkerung.
- Kritik an
Axpo-Plänen (380 kV-Leitung nahe
Siedlungen).
- Forderung: Problem
lösen, nicht einfach verschieben.
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2007 - Erste politische
Aktionen
- Besuch bei Axpo in
Baden, Übergabe von Ideen inkl. Symbol für
Erdverkabelung.
- Vorschlag: Leitung
über Wald statt durch Siedlungsnähe.
- Konflikt:
- Axpo offen für
Anpassung
- Kanton lehnt wegen
Waldschutz ab
- Fokus verschiebt sich
auf Erdverkabelung.
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2009 -
Mobilisierung
- Sammlung von über
2200 Unterschriften.
- Petition an
Regierungsrat: klare Unterstützung für
Verkabelung.
- 21.2.2009: Gründung
des Vereins VSLR (über 200 Mitglieder, erster
Präsident: Alois Waser).
- Thema wird breit
politisch und medial wahrgenommen.
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2010 -
Sensibilisierung
- Grosse Flurbegehung mit
Bevölkerung.
- Sichtbarmachung der
Auswirkungen vor Ort.
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2011 - Erfolg der
Verkabelung vor Bundesgericht
- Am 28. 6.2011 wird Hans
Kneubühler als VSLR-Präsidet
gewählt.
- Bundesgericht
entscheidet: Teilstück (Riniken) muss verkabelt
werden.
- Hoffnung auf generelle
Erdverkabelung steigt.
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ab 2012 - Breitere
Bewegung
- Widerstand gegen
Freileitungen auch europaweit sichtbar.
- Gemeinden im Bünz-
und Reusstal fordern geschlossen Verkabelung.
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2019 -
Rückschlag
- Bundesamt für
Energie (BFE) empfiehlt:
- Freileitung
- nur kurzer
Kabelabschnitt (Flachsee)
- Aussage: Planung sei
kein demokratisches Verfahren.
- grosse Empörung in
de Region
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2020-2021 - Politische
Unterstützung
- Unterstützung
wächst:
- Grossrat
- Regierungsrat fordert
ebenfalls Verkabelung
- Hoffnung steigt wieder.
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2022 - Entscheid
Bundesrat
- Schock: Bundesrat
übernimmt BFE-Vorschlag
- Freileitung mit kurzem
Kabelstück
- zentrale Forderung wird
abgelehnt.
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2023 - Kritik am
Bundesratsentscheid
- Kritik: Entscheid
basiert auf falschen Berechnungen.
- Interpellation
eingereicht - abgelehnt.
- Beschwerde eingereicht -
ebenfalls abgelehnt.
- Rechtsweg für VSLR
ausgeschöpft.
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ab 2023 - Neue
Rollen
- Am 26.1.2023 wird
Stephan Bärtschi als VSLR-Präsident
gewählt
- VSLR kann nicht mehr
selbst als Partei auftreten.
- Private betroffenen
Grundeigentümer vertreten die Anliegen des
VSLR
- Gemeinden
übernehmen (unter Führung
Bremgarten).
- Kampf geht
politisch/juristisch weiter.
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2024 - Neues
Projektstadium
- Swissgrid startet
konkretes Projekt.
- Einrichtung eines
Projektbeirats (erste Sitzung Januar 2024).
- Diskussionen über:
- Leitungsführung
- Maststandorte
- Geringer Einfluss nur
noch im Rahmen des Projekts möglich.
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2026 Juristische
Auseinandersetztung
- Gegen das Projekt von
Swissgrid wird bein Eidg. Starkstrominspektorat
Einsprache erhoben
- Zahlreiche
Privatpersonen
- Gemeinden unter der
Führung von Bremgarten
- Private betroffenen
Grundeigentümer in enger Zusammenarbeit mit
VSLR
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